Das Museum, das in einem 1963 erbauten Steinhaus untergebracht ist, besteht aus sechs nacheinander errichteten Sälen, die die Skulpturen des 1993 verstorbenen Bildhauers beherbergen. Es steht an der Stelle Plakakia, 3 km nördlich der Stadt Ägina, in der Nähe der Häuser von Nikos Kazantzakis, des Malers Takis Kalmouchos, von Argyro Karibaba, von Giannis Moralis und von Nikos Nikolaou.
Auf dem Grundstück, das vom Bildhauer selbst gestaltet worden ist, sind zwischen Weinstöcken und Olivenbäumen einige Skulpturen aus Marmor und äginetischem Porosstein, dem sog. Pouri, aufgestellt, aus dem Christos Kapralos zahlreiche seiner Skulpturen gearbeitet hat. Vor dem Museum steht eine seiner bekanntesten Statuen, die große Bronzefigur der Mutter.
In den Sälen des Museums sind charakteristische Beispiele seines langjährigen Schaffens ausgestellt: Skulpturen aus Stein, Metall und Terrakotta und Gemälde. Zu den bekannteren Werken zählen die Kreuzigung mit den Holzfiguren von Christus, der Panagia, den beiden Verbrechern und der Magdalena, die Gruppe aus Holz und Eisen, die die Demütigung des Hektor durch Achill darstellt, und die Parodie der Giebel von Olympia mit den eindrucksvollen Figuren der Kentauren, des Apollon, der Nike, des Flußgotts Kladeos u.a.
Ein Saal ist eigens für die Aufnahme seines monumentalen Weks aus äginetischen Porosstein hergerichtet, der 40 m langen und 1,10 m hohen Schlacht von Pindos, das als eines der wichtigsten Kompositionen der zeitgenössischen griechischen Kunst bezeichnet worden ist. Sie besteht aus sieben chronologischen Episoden von der Friedenszeit vor dem historischen Kampf bis zur Zeit der Versöhnung nach dem Ende des Bürgerkriegs.
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Ägina, Museum Christos Kapralos
Plakakia 18010 Ägina
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