Ein griechischer Feuerwehrmann rückt die Technologie im Kampf gegen Brände an die vorderste Front und hat eine innovative App entwickelt, die Bürgern und Behörden in kritischen Momenten konkrete Hilfe bieten soll.
Christos Zaikis, Unteroffizier der Feuerwehr und Dozent für Geoinformatik an der Feuerwehrakademie, hat die App "FireGuard 112+" entwickelt. Dabei konnte er sowohl seine Erfahrungen aus der Praxis als auch sein Fachwissen im Bereich der künstlichen Intelligenz einbringen.
Die App wurde entwickelt, um den Bürgern in Gefahrensituationen als "Verbündeter" zur Seite zu stehen. Bei Bränden liefert sie sofortige und gezielte Informationen und gibt Anleitungen für ein sicheres Verhalten.
Zu den wichtigsten Funktionen gehört das Senden eines Notrufs an die 112, wobei die medizinischen Daten des Nutzers mitgesendet werden. Dadurch verfügen die Rettungskräfte bereits vor ihrem Eintreffen am Unfallort über entscheidende Informationen. Gleichzeitig bietet die App die Möglichkeit, sich in Paniksituationen von einer vertrauten Person anleiten zu lassen, um sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Die App nutzt Daten aus internationalen Quellen wie Wettermodellen und Informationen von Einsatzkräften. Dadurch kann sie ein umfassenderes Bild der Lage bieten.
Ihre Entwicklung basierte auf den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort. Das Ziel war es, die Reaktionszeit zu verkürzen, die Informationslage zu verbessern und die Sicherheit der Bürger zu erhöhen.
FireGuard 112+ wurde bereits europäischen Stellen vorgestellt, die mit dem 112-System zu tun haben, um es weiter zu evaluieren und zu nutzen; zudem wird ein Einsatz in Griechenland in Betracht gezogen.
Übersetzung: Team Fotopedia






